Meine Schafe

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Schafrassen
Jura
Merino
Dorper
Schafpflege
Schafschur
Klauenpflege

Schafrassen

Folgende Rassen und Kreuzungen sind in meinem Betrieb zuhause.

Jura

Die Juraschafe vereinen viele positive Eigenschaften. Das Juraschaf ist ein problemloses und robustes Schaf mit robuster und kräftiger Konstitution. Es kommt ursprünglich aus der Schweiz wo es auch das Schwarzbraune Bergschaf oder Elb- Schaf genannt wird. Die Juraschafe sind Asaisonal und haben eine hohe Milchleistung für ihre ausgesprochen vitalen Lämmer. Die Vitalität der Junglämmer zeigt sich schon unmittelbar nach der Geburt. Das Juralamm wird geboren, steht auf, sucht das Euter und saugt Biestmilch. Sie sind sehr mütterliche Schafe die gut für ihre Lämmer sorgen. Der Kopf und die Beine der Juraschafe sind unbewollt und deshalb sehr einfach zu scheren. Durch das langsame Wollwachstum genügt eine jährliche Schur. Da das Scheren aber die Fruchtbarkeit erhöht, ist eine zweite Schur empfehlenswert. Die Klauenpflege bei Juraschafen ist problemlos. Die Juraschafe haben einen hohen Anteil an Mehrlingsgeburten. Das Ablammergebnis der beträgt Ø 1,8.

Merino

Das Merinoschaf ist ein großes, meist weißes Schaf mit länglichem bewollten Kopf und leicht hängenden Ohren. Es wird Wert auf gute Widerstands-, Marsch- und Weidefähigkeit gelegt. Das Merinoschaf liefert wolle mit der besten Qualität. Die Wolle war in der Vergangenheit als Spanische Wolle bekannt. Im 18 Jahrhundert war es bei Todesstrafe untersagt ein Merinoschaf aus Spanien zu exportieren.
Merinofleischschafe weisen eine gute Resistenz sowie allgemeine Konstitution aus. Es ist ein mittelgroßes bis großes Schaf mit guter asaisonaler Fruchtbarkeit. Die Ablammrate beträgt Ø 1,5

Dorper

Die Dorperschafe sind Haarschafe und kommen ursprünglich aus den afrikanischen Trockenregionen. Im Frühjahr wird das Woll- Haar- Vlies in der Regel selbstständig abgestoßen. Das bedeutet ein Scheren ist nicht notwendig. Sie sind sehr gute Futterverwerter und haben auch ohne Kraftfutter ein gutes Wachstum. Die Dorperschafe haben wie die Merino und die Jura Rassen, ebenfalls eine asaisonale Brunft. Die Mütter haben eine sehr hohe Milchleistung für ihre ausgesprochen vitalen Lämmer. Die Geburt ist, aufgrund der verhältnismäßig geringen Größe der Lämmer, sehr leicht. Dorper haben eine Ablammrate von Ø 1,5.


Schafpflege

Schafschur

Schafe (je nach Rasse) sollten bis zu zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, geschoren werden. Mindestens einmal im Jahr muss die Schur durchgeführt werden. Bei Stallhaltung im Winter wird vor dem Aufstallen geschoren. Die Schafschur dient dem Wohlbefinden der Schafe. Die Tiere schwitzen weniger und brauchen zu einem Drittel weniger Platz. Aufgrund der geringeren Luftfeuchtigkeit im Stall wird weniger Einstreu benötigt. Auch die Lämmer kommen besser an das Euter und Krankheiten, wie z.B. eine Euterentzündung, werden schneller und besser erkannt.

Um die Schafschur sorgfältig durchzuführen, müssen die Tiere trocken sein. Deshalb werden sie frühzeitig eingestallt. Am Abend vor der Schur wird den Tieren nur noch wenig Futter zugeführt, den mit vollem Magen leiden sie bei der Schur unter Unwohlsein und Atemnot. Um das Schaf sicher zu scheren ist viel Übung und Sicherheit im Umgang mit den Tieren notwendig.

Klauenpflege

Die Klauenpflege gehört zu den wichtigsten Pflegeaufgaben der Tiere. Es ist wichtig diese regelmäßig zu kürzen, da der vorhandene Abrieb zumeist nicht ausreichend ist.